Der Fake - Award
Was versteht man unter einem Fake–Award?
Der Fake–Award wird in manchen Fällen als Werbemittel oder Bannerersatz benutzt, um sich einen guten Platz in den Suchmaschinen zu beschaffen. Seine Nutzung dient auch vermutlich dazu den Bekanntheitsgrad seines eigenen Webauftrittes zu erhöhen. Häufig tritt die Tatsache auf, daß man sich vor der Bewerbung in einem Forum oder ähnliches erst anmelden oder einen Eintrag im Gästebuch tätigen muss.
Mögliche Indizien für einen Fake Award sprechen
Der Award mit Webadresse
Dies ist wohl die häufigste Form des Fake-Awards, nämlich versehen mit der URL des Awardgebers. Warum eigentlich die URL, wenn im Zuge der Verlinkung des Awards auf den Gewinnerseiten die Webadresse des Awardgebers ohnehin schon bekannt wird.
Der Voting–Award
Er zeichnet sich damit aus, daß die Besucher des betreffenden Awardprogrammes ihre Stimmen für die Bewerbervorschläge abgeben und somit dann auch sehr leicht zu manipulieren geht. Das Voten mag zwar eine Erleichterung für den Awardgeber sein, wobei hier oft seine persönliche Note vermisst wird.
Der Award als Banner gesehen
Es gibt zwar keine zwingende Normen für die Größe Schwere eines Awards, jedoch hat sich eine Form von 200 X 200 Pixel bei einer Schwere von 20 Kb mehr oder weniger durchgesetzt. Man stelle sich vor, wenn alle Awards die oben genannte Größenordnung überschreiten würden und das Ausmaß eines Banners hätten, könnte es doch sein, daß viele Webmaster Schwierigkeiten mit ihrem verfügbaren Speicherplatz bekommen würden.
Den Award beim Awardgeber abholen
Leider gibt es noch Awardprogramme, die sich dieser Methode bedienen. Man muss sich den Award auf den Webseiten des Awardgebers abholen, da er sonst bei Nichtabholung in einem festgesetzten Zeitraum möglicher Weise verfällt. Es lässt sich hier auch häufig keine Laudatio finden, was eigentlich als Kernstü angesehen wird.
Der Trostaward
Er stellt möglicher Weise eine Diskriminierung des Gewinners dar, wenn man es nach dem Motto “naja Du hast zwar eine Webseite, aber man kann sie nur belächeln“ betrachtet. Geht man von dieser Auslegung aus, so gibt dieses dem Bewerber das Gefühl der Sinnlosigkeit seiner geleisteten Arbeiten.
Der Besucher- oder Dankeschönaward
Häufig findet man auch bei Streifzügen im Internet Webauftritte, wo man sich diese
Awards von der Webseite aus mitnehmen kann und darf. Auch dieses hat nur den Sinn, daß der
betreffende Webauftritt in seinem Bekanntheitsgrad größer wird.
Jedoch Vorsicht, in sehr vielen Fällen ist er unter der Rubrik "Schenki's" zu finden. Hier wäre dann nur der Begriff "Award" nicht so ganz sinngemäß.
Weitere Überlegungen
Zweifel an der Ernsthaftigkeit der Awardvergabe können bei folgenden Punkten auftreten:
1) Die Ausstellung des Awards wird ausdrücklich verlangt. Dies sollte doch dem Gewinner selbst überlassen bleiben, wobei doch jeder Gewinner mit ziemlicher Sicherheit seinen gewonnen Award stolz ausstellen wird.
2) Wenn der Award praktisch von heute auf morgen verliehen wird, wenn man bedenkt, daß es Seiten gibt, welche man in so kurzer wohl kaum durchlesen kann.
3) Es ist auch nicht gerade förderlich fü eine gute Awardvergabe, wenn auf der Vergabeseite die Kriterien, der Status mit entsprechender Statistik und die Gewinnerliste völlig fehlen.
Eine Anmerkung zum Schluß
Es würde mich sehr freuen, wenn sich jeder, der sich mit den oben genannten Punkten identifizieren kann, in die Unterstützerliste auf der nächsten eintragen lassen würde.